Montag, 9. Dezember 2013

Die Kapitalismuskritik des Papstes - Anke Domscheit-Berg

„Diese Wirtschaft tötet" - mit der Kritik an der wachsenden sozialen Ungerechtigkeit und dem Kapitalismus fordert Papst Franziskus in seinem jüngsten apostolischen Schreiben dazu auf, mehr für die Armen zu tun. Hat Franziskus mit seiner Reichtums- und Kapitalismuskritik recht? Oder bringt gerade der Kapitalismus Wohlstand für alle?
In Deutschland belegen die Zahlen des Datenreports 2013 wachsende Armut trotz wachsender Beschäftigung. Und: Wer arm ist, stirbt früher. Die Große Koalition aber entscheidet sich in ihrem Regierungsvertrag gegen eine Umverteilung per Steuererhöhung. Ist das der richtige Weg oder muss auch Deutschland bei der Umverteilung umdenken?
http://www.youtube.com/watch?v=ASXZV2FfyF0#t=36

Totalitärer Ökonomismus

http://www.gegenblende.de/++co++a91f8176-4d3a-11e3-81b0-52540066f352

Sonntag, 8. Dezember 2013

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Zivilkapitalismus

3.12.2013
Zivilkapitalismus - Mitgestalten nicht nur im Politischen
Von Wolf Lotter

Wir sind die Wirtschaft – damit aus der Phrase Wirklichkeit wird, müssen die Bürger nicht nur an den Ergebnissen der Ökonomie teilhaben, sondern sie auch gestalten. Eine bessere Welt und bessere Märkte brauchen Teilnahme und Teilhabe. Das gleiche lässt sich auch auf die politische Teilhabe übertragen, meint Publizist und brand eins Autor Wolf Lotter.

Wir sind Kunden, und Kunden sind wichtig. Deshalb werden wir auch die ganze Zeit gefragt, vor Shopping Centern, auf Einkaufsstraßen und natürlich beim digitalen Einkaufen im Internet: Die Marktforschung fragt uns ständig danach, was wir wollen und was wir vermissen, ob wir mit einem Kauf zufrieden sind und welche Kritik wir an Verkäufer, Ware und Ablauf haben. Seit das Interaktive mit dem Web zur neuen Normalität geworden ist, fühlt man sich als Kunde wie ein Bürger im permanenten Wahlkampf: Ständig laufen Leute herum und geloben Besserung. Wir sind Kunden, und wir sollen sagen, wie das geht. Man kann das Web 2.0 nennen, zum Beispiel, oder Kundenzentrierung – am Ende läuft es darauf hinaus, dass wir als Kunden heute schon bei der Planung und Gestaltung von Produkten, Dienstleistungen und Services eine größere Rolle spielen als unsere Vorfahren in der Geschichte der Konsumgesellschaft. Wir sollen mitmachen. Teilnehmen. Wir sind gefragt.

Das passt nicht nur gut zu den neuen interaktiven Medien, sondern zur Evolution der Demokratie in den westlichen Wohlstandsgesellschaften seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Der Konsumkapitalismus hat für die meisten Menschen eine Welt geschaffen, in der die grundlegenden materielle Bedürfnisse abgedeckt werden. Seit den 1960er Jahren ist der Drang zu mehr Mitbestimmung in allen gesellschaftlichen und politischen Fragen unübersehbar. Das ist die unmittelbare Folge der materiellen Höhenflüge, die in der späten Phase des Industriekapitalismus geschaffen wurden. Nach dem Fressen kommt die Moral – und Moral bedeutet hier soviel wie der Anspruch, nicht bloß zum reinen Verbraucher degradiert zu werden, sondern seine Rolle in den Märkten selbst zu definieren. Das ist ja auch in der Politik so: Immer mehr persönliche und kleinteilige Interessen erodieren die großen Parteien und Interessensverbände. Unter deren Hut passt kaum noch ein Bürger. Für diese neue Vielheit der Stimmen in Gesellschaft und Gemeinwesen hat sich der Begriff Zivilgesellschaft durchgesetzt. Zivilgesellschaft ist, wenn aus politischen Konsumenten, aus Verbrauchern und Schutzbefohlenen mündige Bürger werden, die ihre Angelegenheiten zunehmend selbst in die Hand nehmen. All das beginnt mit immer mehr Forderungen an die alten Institutionen, Politiker wissen, wovon die Rede ist. Parallel dazu politisiert sich nun auch das Marktgeschehen: Immer mehr Kunden verlangen Transparenz über Produktionsbedingungen und fragen nach, unter welchen Arbeits- und Umweltbedingungen ihre Waren entstehen. In den Unternehmen selbst steigen Wissensarbeiter immer höher auf, erhalten mehr Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten. Das alles ereignet sich ständig und so selbstverständlich, dass es leicht zu übersehen ist. Die Wissensgesellschaft hat die alte hierarchische Industriegesellschaft weitgehend ersetzt. Das Bewusstsein hinkt hinterher. Das liegt auch daran, dass die Geistes- und Medieneliten ein getrübtes Verhältnis zur Ökonomie haben. Antikapitalismus ist wohlfeil, die Aufforderung, die Märkte mitzugestalten, gilt hingegen immer noch als naiv, aussichtslos oder gar unschicklich. Dabei gilt für die Wirtschaft, was auch für die Politik gelten sollte: Teilhabe ohne Teilnahme ist nicht viel wert. Doch keine Sorge: In der Zivilgesellschaft wird sich ein Zivilkapitalismus durchsetzen. Er baut auf einer neuen Mündigkeit der Bürger auch in materiellen Fragen, der umso unabhängiger ist, desto mehr er „seine Ökonomie“ selbst bestimmen kann. Zivilkapitalismus ist eine weitere Stufe der Aufklärung – und zwar diesmal jener in wirtschaftlichen Lebensfragen.

Es gibt kein Zurück

Nicht einige wenige Eigentümer oder Manager entscheiden mit einigen wenigen Politikern und Funktionären darüber, wie Ökonomie und Gesellschaft gestaltet werden, sondern die Märkte selbst, die aus mündigen Bürgern bestehen.

Die Zukunft gehört dem Zivilkapitalismus, der die neue Graswurzelbewegung des 21. Jahrhunderts wird – auch deshalb, weil kluge Bürger wissen, dass sie nur dann wirklich unabhängig sind, wenn sie auch ihre materiellen Angelegenheiten unabhängig gestalten können. Dieser Prozess aus Teilnahme und Teilhabe ist unumkehrbar – man kann ihn wohl aber deutlich verzögern.

Wirtschaftliche Bildung auf allen Ebenen tut not – und die Erziehung zur ökonomischen Unabhängigkeit erst recht. Das Fundament der Bildung im Zivilkapitalismus ist die Förderung der Unabhängigkeit und Selbständigkeit. Eine gute Gesellschaft ist eine, die ihren Bürgern jede Möglichkeit zur Selbstbestimmung und Selbständigkeit gibt. Die neue Teilhabe ist das Recht darauf, sein Leben selbst gestalten zu können. Erst wo das politisch und ökonomisch ohne jede Einschränkung gilt, ist Zivilgesellschaft, also Politik für Erwachsene. Wir sind die Gesellschaft. Und wir sind die Märkte.

Das ist Zivilkapitalismus.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung

Mittwoch, 27. November 2013

Rüstungsforschung an deutschen Hochschulen

„Es ist unglaublich, dass die Finanzierung von militärischer Forschung an deutschen Hochschulen durch das US–Verteidigungsministerium bisher nicht öffentlich bekannt war und einige der betroffenen Hochschulen und Forschungseinrichtungen jegliche Auskunft über die Projekte verweigern“, so Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, zu den Medienberichten, wonach 22 deutsche Hochschulen und Forschungsinstitute in den vergangenen Jahren Förderung in Höhe von mehr als 10 Millionen Dollar aus dem Haushalt des US-Verteidigungsministeriums erhalten haben. Gohlke weiter: 
„Da wird an Drohnen und Sprengstoffen gebastelt und militärische Grundlagenforschung betrieben und keiner weiß Bescheid. Die große Frage ist, ob die Bundesregierung von diesen Aufträgen Kenntnis hatte, oder ob die Auftragsforschung vom US-Verteidigungsministerium ohne ihr Wissen stattfand. Dazu müssen sich Noch-Bildungsministerin Wanka und die Bundesregierung schnellstens erklären. Offen ist nun auch die Frage, ob deutsche Hochschulen auch militärische Forschungsaufträge aus anderen Ländern erhalten. Wenn ja, nähme der Skandal um weitere Dimensionen zu.
Ungeheuerlich ist, dass sogar Gelder des US-Militärs an die Universität Bremen geflossen sind, die sich durch die Zivilklausel ausschließlich zur friedlichen Forschung verpflichtet hat. Damit werden Zivilklauseln zur Farce und die Hochschulöffentlichkeit de facto entmündigt.
Deshalb muss unverzüglich die vollständige Transparenz von Forschungsprojekten, Auftraggebern und Finanzvolumen hergestellt werden.“
Nicole Gohlke, hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Bundestag

Sonntag, 20. Oktober 2013

Streit um das Anti-Korruptionsgesetz


Was haben die BRD, Saudi-Arabien und Syrien gemeinsam? 
Alle drei Länder haben die UN-Konvention gegen Korruption zwar unterschrieben, aber bisher nicht ratifiziert.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=7HFV9d6r7Dk#t=84

Samstag, 19. Oktober 2013

Überwachung als Vorstufe eines faschistischen Staates


Interview mit Saskia Sassen
Die enorme Ausweitung des Überwachungsstaates sei auch eine Form des Ausschlusses, so Sassen: Bürger würden von elementaren Rechten ausgeschlossen und zu bloßen Objekten degradiert. Dabei sei das Überwachungs- und Spionagesystem extrem ineffektiv, wenn es etwa um die Verfolgung von Terrorismus ginge. Jüngst sei eine Geheimabteilung mit 4.000 Mitarbeitern innerhalb der NSA enthüllt worden, die nur für die Überwachung der eigenen Geheimdienstmitarbeiter zuständig sei. Profiteur dieses absurden Systems sei vor allem die Sicherheitsindustrie, die Milliardenumsätze macht. Die USA seien zwar noch kein faschistisches Land, aber es gebe eine Reihe von „räuberischen Formationen", die sich zu einem „schlüsselfertigen Staat" zusammensetzen ließen.
http://www.kontext-tv.de/sendung/10102013/saskia-sassen-vertreibung/nsa-ueberwachung-usa

Vermögensverteilung

Rückfall in die zwanziger Jahre - Hans-Böckler-Stiftung

Der Kapitalismus machts möglich

Gegenmeinung: Der Kapitalismus machts möglich: Gestern pleite, heute Weltreich!: Der Kapitalismus machts möglich

Bundeswehr im Einsatz

http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58714

Sonntag, 13. Oktober 2013

Polizei verfolgt Kriegsgegner


Mit polizeilicher Kriminalisierung von Widerstand gegen Krieg und Kriegsvorbereitung sieht sich der Politische Geschäftsführer der Deutschen Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) Monty Schädel konfrontiert.
http://www.aktion-freiheitstattangst.org/archiv/articles/3880-20130927-polizei-verfolgt-kriegsgegner.htm

Der Tod ist ein Meister der Technologie


Fortschritt muss sein. Doch wann dient Technologie dem Menschen, wann bedroht sie ihn? Die EU etwa investiert Milliarden in Nanotechnologien, ohne zu wissen, was sie damit anfangen soll. Verselbständigt sich die Technik? Wie groß ist die Gefahr?
http://www.geolitico.de/2013/10/12/der-tod-ist-ein-meister-der-technologie/

Freitag, 4. Oktober 2013

Zum NSU-Abschlussbericht

Antifaschismus .de: Zum NSU-Abschlussbericht: Der Abschlussbericht umfasst mehr als 1.000 Seiten, wird hoffentlich interessanter zu lesen sein als das Zuhören bei der heutigen Pressekon...

Montag, 30. September 2013

Zeitbombe Steuerflucht


Jedes Jahr entgehen den Staatshaushalten Milliarden von Euro – durch Steuerflucht! Die kleinen Leute haben keine andere Wahl, als ihre Steuern zu bezahlen; denn von ihrem Lohn oder Gehalt wird der Steueranteil schon vor der Überweisung abgezogen. Doch internationale Konzerne erwirtschaften Milliardengewinne und zahlen dafür häufig keinen einzigen Euro Steuern, und reiche Steuerzahler bringen den Großteil ihres Vermögens mit Hilfe des Schweizer Bankgeheimnisses oder durch in Jersey ansässige Firmen vor dem Finanzamt in Sicherheit.
http://www.youtube.com/watch?v=wiQUhDElnbU&feature=em-uploademail

Energiewende


Neun AKW sind noch am Netz und blockieren die Energiewende; 
die meisten sollen noch bis 2022 weiterlaufen. 
Das dauert entschieden zu lang. Deshalb „Mehr Tempo beim Atomausstieg!“.
http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/mehr-tempo/unterschreiben.html

Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik

Stefan L. Eichner´s Blog: Vom Problem der Überwindung der Rechts-Links-Logik – Teil 2: Freiheitsziel und Marktlogik müssen gedanklich entkoppelt werden

Freitag, 27. September 2013

Für eine Gesamtkonzernsteuer


Während die öffentlichen Kassen leer sind, gelingt es multinationalen Konzernen mit vielfältigen Steuervermeidungstricks, ihre Gewinne so klein zu rechnen, dass sie lächerlich wenig Steuern bezahlen. Diese Steuerschlupflöcher müssen geschlossen werden!
https://www.attac.de/aktuell/konzernbesteuerung/mach-mit/fuer-eine-gesamtkonzernsteuer

Samstag, 21. September 2013

Menschen für Tierrechte


Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich auf rechtlicher, politischer und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung und Umsetzung elementarer Tierrechte ein. Als Dachverband sind ihm etwa 100 Vereine sowie persönliche Fördermitglieder angeschlossen. 
http://www.tierrechte.de

EU-Atomförderung verhindern


EU-Energiekommissar Günther Oettinger möchte zurück zur Atomkraft.
http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/aktionen/kein-steuergeld-fur-atomkraft-986.html

Deutsche Aasgeier schweben mit über Syrien

Gegenmeinung: Deutsche Aasgeier schweben mit über Syrien

Grundeinkommen - Solidarisches Bürgergeld


Das soziale Klima in einer Gesellschaft ist auf Dauer entscheidend für Freiheit und Demokratie. Deshalb muss es das Ziel sein, dass jede Gesellschaft das Existenzminimum für seine Bürgerinnen und Bürger garantiert.
http://www.solidarisches-buergergeld.de

Bürgerenergiewende

http://www.die-buergerenergiewende.de

Donnerstag, 19. September 2013

Global Marshall Plan - Frithjof Finkbeiner


20.08.2013 Die Ressourcen unserer Erde für dieses Jahr sind bereits aufgebraucht. Wir leben auf Pump, sagen Experten. 
Umweltaktivist Frithjof Finkbeiner erklärt uns, wie schlimm es wirklich um unsere Erde steht und was wir tun können!
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau/welt-erde-ressourcen-100.html

ADÉ FDP - Die Freiheit nehm´ ich mir!

Gegenmeinung: ADÉ FDP - Die Freiheit nehm´ ich mir!

WHO weigert sich, Bericht über durch DU-Munition verursachte Krebserkrankungen und Geburtendefekte im Irak zu veröffentlichen

Nachtwandler: WHO weigert sich, Bericht über durch DU-Munition verursachte Krebserkrankungen und Geburtendefekte im Irak zu veröffentlichen

Siegwart-Horst Günther, Arzt, Antifaschist, Jude und mutiger Mahner - Interview mit dem Entdecker des Golfkriegssyndroms

Nachtwandler: Zum 87. Geburtstag Siegwart-Horst Günther, Arzt, Antifaschist, Jude und mutiger Mahner - Interview mit dem Entdecker des Golfkriegssyndroms: Siegwart-Horst Günther, Arzt, Antifaschist, Jude und mutiger Mahner

Dienstag, 17. September 2013

Stromnetz in Bürgerhand


Das Berliner Stromnetz gehört in Bürgerhand!
2014 läuft der Konzessionsvertrag für das Berliner Stromnetz aus. Jetzt wird entschieden, wer in Zukunft das Netz der Hauptstadt betreiben wird. Wir haben die einmalige Gelegenheit: Bürgerinnen und Bürger kaufen gemeinsam ihr Stromnetz nutzen die Millionengewinne daraus sinnvoll und nehmen die Energiewende selbst in die Hand.
http://www.buerger-energie-berlin.de/appell

Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft


Das Netzwerk „Bauernhöfe statt Agrarfabriken“ ist ein bundesweiter Zusammenschluss von Bürgerinitiativen gegen industrielle Tierhaltungsanlagen, Verbänden aus Umwelt- und Tierschutz, Vertretern aus dem kirchlichen Bereich und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). Die Bündnispartner lehnen die Tierhaltung nach industriellen Maßstäben in Agrarfabriken ab.
http://www.bauernhoefe-statt-agrarfabriken.de

Spekulanten in die Schranken


Maßlose Spekulation mit Grundnahrungsmitteln wie Mais und Weizen trägt zu extremen Preissprüngen bei und verschärft so Hunger und Armut.
http://www.oxfam.de/gegenspekulation

Allianz gegen Massentierhaltung


Rund 60 Milliarden Euro gibt die EU jährlich für Landwirtschaft aus. Das Geld fließt größtenteils an eine Agrarindustrie, die ungesunde Lebensmittel produziert, umweltschädlich ist und Tiere quält. Die Folgen sind andauernde Lebensmittelskandale, Millionen in riesigen Mastanlagen gehaltener Tiere, Tierkrankheiten, die zu Massenschlachtungen führen.
http://www.bund.net/themen_und_projekte/bundestagswahl/allianz_massentierhaltung/mitglieder_der_buergerinnen_allianz/

Die Doppelmoral der Politik


Frontal21 über Moral, Heuchelei und Machtpolitik.
In Syrien wurde Giftgas gegen die Bevölkerung eingesetzt – das belegt der jetzt vorgelegte Bericht der UN-Inspektoren. Für US-Präsident Barack Obama ist das ein "Verbrechen gegen die Menschlichkeit". Auch europäische Politiker und die deutsche Bundeskanzlerin, Angela Merkel, äußern Abscheu, fordern Konsequenzen. Das war nicht immer so. 1980 überfiel der Irak den Iran – über eine Million Menschen wurden bis 1988 getötet. Der irakische Diktator Saddam Hussein setzte dabei jahrelang - obwohl völkerrechtlich geächtet - Giftgas ein, mit Hilfe deutscher Firmen und mit Unterstützung der amerikanischen Regierung. Das belegen inzwischen freigegebene US-Geheimdokumente.
http://www.zdf.de/Frontal-21/Sendung-vom-17.-September-2013-29743562.html

Montag, 16. September 2013

Angriff auf die Energiewende


Industrieverbände laufen Sturm gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). 
Ein Zurück zur Kohleverstromung hätte verheerende Konsequenzen.
http://www.jungewelt.de/2013/09-16/022.php

Freitag, 13. September 2013

Syrien: ARD diffamiert Präsident Putin als „wenig ...

Hinter der Fichte: Syrien: ARD diffamiert Präsident Putin als „wenig ...: ARD, BILD, WELT und Focus in engstem Schulterschluss. Die durch Russlands Friedensinitiative ins Schleudern geraten en NATO-Medien reagiere...

Wladimir Putins offener Brief an die Amerikaner

Alles Schall und Rauch: Wladimir Putins offener Brief an die Amerikaner

Die unentbehrliche (Bombardierungs-)Nation

Gegenmeinung: Die unentbehrliche (Bombardierungs-)Nation

Atompolitik


Japan und die Atompolitik, die über die Leichen geht!!
zu den jüngsten Lecks-Ereignissen um Fukushima
Niemand weiß, was in der Wirklichkeit tagtäglich dort passiert, weil die macht-und geldsüchtigen Politiker, die obersten Staatsbeamten, der Stromkonzern Tepco und die Atomindustrien die Außenwelt von ihren Atomanlagen total abhalten. Sie vertuschen, verheimlichen die für sie ungünstigen Wahrheiten und betrügen für ihren Machterhalt ständig die Bürger!!

Wir sehen fassungslos, wie unwiderruflich unser unersetzbares, kostbares Meer
seit dem 11. März 2011 skrupellos von den nur ein paar macht-und geldsüchtigen Atommachtverantwortlichen für halbe Ewigkeit vergiftet wird.

Die Luft wird verseucht, der Wind trägt strahlende Giftpartikel in die Wälder und
die Berge, sie vergiften dort Tiere und Pflanzen, sie sickern in die Erde, verseuchen das Grundwasser und sie gehen ins Meer.

Alles wird langsam und in aller Stille vergiftet.....über viele Generationen!!

Die Bürger in Fukushima, vor allem die ahnungslosen unschuldigen kleinen Kinder werden dort in all den verseuchten Gegenden in Fukushima von den Betrügern bewußt in Stich gelassen, mit der Propaganda: "Mit Euch passiert nichts. alles in Ordnung" und sie werden dazu gezwungen, zu wohnen und in die Schulen zu gehen, wo radioaktive Werte gemessen werden, die in demselben Land Japan vor dem 11. März 2011 als hoch gesundheitsschädlich galten und nur für die spezialen Gebäude mit Personal in Schutzbekleidung erlaubt waren. Diese Verbrecher Japans lassen die Schulkinder in Fukushima täglich ein kleines radioaktives Meßgerät an einer Halsschnur tragen, das die Radioaktivität mißt und registriert. Sie sammeln diese Daten und nutzen für die radioaktiven Forschungen für ihre weiteren Atomgeschäfte.

Sie nutzen die unschuldigen Kinder wie Versuchskaninchen für ihre Interessen!!

Der japanische Premierminister Abe hat Olympiade 2020 mit riesiger Geldsumme
erkauft, anstatt mit dem Geld die Bürger in Fukushima zu retten. Und er sagte,
Tokyo sei von Fukushima weit (ca.240km Luftlinie) entfernt und daher in Sicherheit.

Läßt er also seine eigenen Landsleute in Fukushima in radioaktiver Gefahr??

Ist es nicht der größte Hohn, daß ein Premierminister sich über die Veranstaltung
eines solchen Festes freut, während er die täglich gegen radioaktive Verstrahlungen kämpfenden Bürger und die kleinen Kinder in Stich läßt?

Wenn das nicht das größte Verbrechen wäre, was wäre dann überhaupt das Verbrechen?

Liebe Freundinnen und Freunde in Deutschland!!

Wir, alle müssen mit aller Kraft weltweit gegen diese Unmenschlichkeit, gegen diese Atommafias kämpfen!!!

Tokyo, am 9. September 2013
Kazuhiko Kobayashi
12-1-1108, Chuo-Honcho-3chome, Adachi-ku, Tokyo
Tel: +81-3-3889-0108  Mobile: +81-90-2479-0092
Email: soundio-2@k7.dion.ne.jp / kleinerhain@gmail.com

Donnerstag, 12. September 2013

Montag, 9. September 2013

Sklavenarbeit für unseren Fortschritt


Aus der Reihe "Die Story im Ersten"
Samstag, 07.09.2013 ǀ 20:15 - 21:00 Uhr 
Von der Antike bis zur Gegenwart haben Menschen in unfreien Lebens- und Arbeitsverhältnissen gelebt. Sämtliche Hochkulturen kannten die Sklaverei. Und auch heute noch ist die Sklaverei in allen Teilen der Erde verbreitet. Die moderne Sklaverei trägt so grausame Etiketten wie Kinderarbeit und Zwangsprostitution. Aber auch die klassischen Formen der Sklaverei wie Frondienste auf riesigen Plantagen und in unzugänglichen Minen existieren immer noch. 21 Millionen Menschen weltweit sind Opfer von Zwangsarbeit. Etwa 2,4 Millionen Kinder, Frauen und Männer gelangen in die Hände von Menschenhändlern, etwa die Hälfte von ihnen werden in die Prostitution verkauft. 
http://programm.tagesschau24.de/Thema/Arbeitssklaven-unserer-Zeit/Arbeitssklaven-unserer-Zeit

Keine Subventionen für Fohlenzüchter


http://www.fellbeisser.net/authors/subventionierter-tod-und-tierrechtsextremisten

Samstag, 7. September 2013

Evolutionsbiologe Prof. Josef Helmut Reichholf über die Jägerei

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=-Ls-m1kDwVY

Das Geschäft mit dem Wasser

http://www.bottledlife.wfilm.de/bottled_life/Start.html

Brief von Kontantin Wecker an den US-Präsidenten Obama


Sehr geehrter Herr Obama,

die USA sind eine extrem polarisierte Gesellschaft. Das Beste und das Schlechteste im Menschen scheint hier voll entwickelt, und eine Geschichte des Landes Amerika, die ich liebe, gibt es selbstverständlic auch. Es ist die Geschichte von Janis Joplin und Joan Baez, die Geschichte von Rosa Parks und Martin Luther King, Sacco und Vanzetti und Noam Chomsky und viele, viele andere mehr.
Die Amerikanische Verfassung war mit ihrem radikalen Gleichheitsversprechen der Welt ein demokratisches Vorbild. Und ich hätte gehofft, Sie, Barack Obama, seien ein Teil dieser fortschrittlichen US-Geschichte und würden ihr einen neues, stolzes Kapitel hinzufügen. Ich habe mich leider getäuscht.

Nun schreibe ich diese Zeilen als Deutscher. Und ich glaube sicher nicht, dass dieses Land und seine Machthaber irgendwie besser wäre als das ihre. Keine Nation der Erde hat mehr Grund als wir, sich auf alle Zeiten aus allen Kriegen auf der Welt herauszuhalten. Aber auch die US-Amerikaner hätten Gründe genug.
Völlig zu Recht sind Sie, Barack Obama, der Meinung, dass in Syrien mit der Ermordung vieler Zivilisten durch Giftgas eine rote Linie überschritten wurde. Auch wenn ich persönlich glaube, das passt nahtlos in die endlose Reihe manipulierter Kriegsgründe - beweisen kann ich das natürlich nicht. Unabhängig davon allerdings wäre diese Erkenntnis doch ein guter Anlass, die jüngere Geschichte Ihres Landes daraufhin zu untersuchen: Wann wurde die rote Linie in den Kriegseinsätzen der USA überschritten?

Die amerikanischen Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki vom 6. und 9. August 1945 waren der erste und bislang einzige Einsatz von Atomwaffen in einem Krieg.

Die Atombombenexplosionen töteten insgesamt etwa 92.000 Menschen sofort. Weitere 130.000 Menschen starben bis Jahresende an den Folgen des Angriffs, zahlreiche weitere an Folgeschäden in den Jahren danach. Bis heute hat keine Regierung der USA eine offizielle Entschuldigung gegenüber den zivilen Opfern der Abwürfe und ihren Angehörigen abgegeben.

Wurde mit dem Einsatz von Napalm im Koreakrieg und in Vietnam keine rote Linie überschritten? Der Gebrauch von Brandwaffen gegen die Zivilbevölkerung wurde durch Protokoll III der Konvention der Vereinten Nationen zur Ächtung unmenschlicher Waffen im Jahre 1980 verboten.

Millionen Vietnamesen waren der Chemikalie Agent Orange ausgesetzt. Heute weiß man, dass die Bevölkerung ein genetisches Erbe mit sich herumträgt. Etwa 150.000 Kinder leiden noch heute unter den Spätfolgen von Agent Orange, dessen giftiger Hauptbestandteil Dioxin ist.

Uranummantelte Munition, die zu schrecklichen Missbildungen unzähliger Menschen im Irak führte - wurde da eine rote Linie überschritten?  Das Abschießen von Zivilisten in Afghanistan wie im Videospiel? Das Aufdecken dieses Kriegsverbrechens durch Chelsea Manning wurde gerade mit 35 Jahren Gefängnis belohnt.

Die Ermordung von "Staatsfeinden" durch Drohnen, nebst Kollateralschaden an Zivilisten - keine rote Linie in Sicht?

Herr Obama, ich spreche ihrem Land die moralische Kompetenz ab, Angriffskriege aus angeblich ethischen Gründen zu führen.

Gehen Sie in sich und arbeiten Sie die Geschichte Ihres eigenen Landes auf.

Das würde vermutlich wirklich zum Wohle der Menschheit gereichen.

Ihr
Konstantin Wecker

Sklavenarbeit für unseren Fortschritt

Von der Antike bis zur Gegenwart haben Menschen in unfreien Lebens- und Arbeitsverhältnissen gelebt. Sämtliche Hochkulturen kannten die Sklaverei. Und auch heute noch ist die Sklaverei in allen Teilen der Erde verbreitet. Die moderne Sklaverei trägt so grausame Etiketten wie Kinderarbeit und Zwangsprostitution. Aber auch die klassischen Formen der Sklaverei wie Frondienste auf riesigen Plantagen und in unzugänglichen Minen existieren immer noch. 21 Millionen Menschen weltweit sind Opfer von Zwangsarbeit. Etwa 2,4 Millionen Kinder, Frauen und Männer gelangen in die Hände von Menschenhändlern, etwa die Hälfte von ihnen werden in die Prostitution verkauft.
http://programm.tagesschau24.de/Thema/Arbeitssklaven-unserer-Zeit/Arbeitssklaven-unserer-Zeit

Gegenmeinung: Drohender völkerrechtswidriger US-Angriffskrieg gegen Syrien: Lügen-Offensive des Spiegels

Gegenmeinung: Drohender völkerrechtswidriger US-Angriffskrieg gegen Syrien: Lügen-Offensive des Spiegels

Freitag, 6. September 2013

Das schmutzige Geschäft mit dem Flaschenwasser


Wie verwandelt man ein kostenloses Allgemeingut in Geld? Es gibt eine Firma, die das Rezept genau kennt: Nestlé. Die Doku „Bottled Life“ zeigt, wie der Schweizer Konzern mit Trinkwasser Geschäfte auf Kosten der Armen macht und dabei Milliarden verdient.
http://www.utopia.de/magazin/das-schmutzige-geschaeft-mit-dem-flaschenwasser-bottled-life

Gegenmeinung: Drohender völkerrechtswidriger US-Angriffskrieg gegen Syrien: Lügen-Offensive des Spiegels

Gegenmeinung: Drohender völkerrechtswidriger US-Angriffskrieg gegen Syrien: Lügen-Offensive des Spiegels: "Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede. Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert."

Carl von Ossietzky